Kantonale Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die Heimarbeit (Heimarbeitsgesetz) (351.311)
Kantonale Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die Heimarbeit (Heimarbeitsgesetz) (351.311)
Kantonale Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die Heimarbeit (Heimarbeitsgesetz)
(Vom 13. September 1983) Der Regierungsrat des Kantons Schwyz, gestützt auf Art. 15 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Heimar- beit (Heimarbeitsgesetz) 2 und Art. 11 der bundesrätlichen Verordnung vom 20. Dezember 1982 über die Heimarbeit (Heimarbeitsverordnung), 3 beschliesst.
§ 1 4 Vollzugs - und Aufsichtsbehörden
1 Zuständig für den Vollzug des Heimarbeitsgesetzes ist das kantonale Arbeitsi n- spektorat.
2 Die A ufsicht über den Vollzug des Heimarbeitsgesetzes übt das Volkswir t- schaftsdepartement, die Oberaufsicht der Regierungsrat aus.
§ 2 Vollzugsmassnahmen
Die Vollzugsbehörde trifft die für den Vollzug erforderlichen Massnahmen, na- mentlich: a) den Entscheid in Zweifelsfällen über die Anwendung des Gesetzes (Art. 2 des Heimarbeitsgesetzes); b) Kontrollen bei den Arbeitgebern und Heimarbeitnehmern (Art. 11 Abs. 2 der Heimarbeitsverordnung); c) Führung des Arbeitgeberregisters sowie das Ausstellen der Bescheinigung über die Eintragung im Arbeitgeberregister (Art. 10 des Heimarbeitsgeset- zes); d) Bewilligungen um Ausnahme von der zeitlichen Begrenzung der Aufgabe von Heimarbeit (Art. 7 des Heimarbeitsgesetzes); e) Beratung der Arbeitgeber und Heimarbeitnehmer (Art. 11 Abs. 2 der Hei m- arbeitsverordnung); f) Erstattung der jährlichen Berichte an das Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Art. 11 Abs. 3 der Heimarbeitsverordnung) g) Koordination der Vollzugsmassnahmen mit den Vollzugsbehörden anderer Kantone bei Ausgabe von Heimarbeit über die Kantonsgrenze hinaus.
§ 3 5 Rechtsmittel
Gegen Verfügungen der Vollzugsbehörde kann nach den Vorschriften des Verwal- tungsrechtspflegegesetzes beim Regierungsrat Beschwerde erhoben werden.
§ 4 Gebühren
Für Bewilligungen nach Art. 7 Abs. 1 des Heimarbeitsgesetzes wird vom Arbei t- geber eine Gebühr von Fr. 20. - bis Fr. 200. - erhoben.
Widerha ndl ungen im Sinne der S trafbesti mmu ngen des Heimarbeitsgesetzes werden n ach den Vorschri ften de r S chweizeris chen Strafproze ssord nung verfolgt.
§ 6
1 Diese Veror dnung wird im Amtsbla tt veröffent licht und in die Geset zsa mml ung aufgeno mmen.
2 Sie tritt am 1 . Oktobe r 1983 in Kra ft. 7
1 GS 17-432 mit Ä nderungen vom 16. J uni 1992 (GS 18-242), vom 7. Dezember 2010 (A npas- sung StPO und JV, GS 22-131q) und vom 17. Dezember 2013 ( RRB A npassung an neue Kan- ton sverfassung, GS 23-97).
2 S R 822. 31.
3 S R 822. 311.
4 Ab s. 2 in der Fassung v om 16. J uni 1 992.
5 Fassung v om 17. Dezember 2013.
6 Fassung v om 7 . Dezember 2010.
7 Ä nder ungen vom 7. Dezember 2010 am 1. Januar 2011 (Abl 2010 2714) und vom 17. Dezem- ber 2013 am 1 . Januar 2014 (Abl 2013 2974) in K raft getreten.