Gesetz über Beiträge an Werkstätten und Wohnheime für Behinderte (362.400)
Gesetz über Beiträge an Werkstätten und Wohnheime für Behinderte (362.400)
Gesetz über Beiträge an Werkstätten und Wohnheime für Behinderte
SRSZ 31.1.2002 1 (Vom 27. März 1980) 2 Der Kantonsrat des Kantons Schwyz, auf Antrag des Regierungsrates, beschliesst: § 1
1 Der Kanton leistet Beitr ä ge an die Errichtung, den Ausbau, die Erneuerung und den Betrieb von beruflichen Eingliederungsst ä tten, gesch ü tzten Werkst ä tten, Besch ä ftigungsst ä tten und Dauerwohnheimen f ü r Behinderte im Sinne der Bundesgesetzgebung ü ber die Invalidenversicherung.
2 Voraussetzung ist, dass die Beitragsempf ä nger ihren Betrieb auf gemeinn ü tzi- ger Grundlage im Kanton Schwyz f ü hren und ein Bed ü rfnis nachweisen.
3 Unter den Voraussetzungen von Abs. 2 k ö nnen auch ausserkantonalen Institu- tionen mit den gleichen Zwecken Beitr ä ge ausgerichtet werden, sofern mit ihnen ein Vertrag ü ber die Aufnahme von Behinderten aus dem Kanton Schwyz abge- schlossen ist. § 2 Baubeitr ä ge werden unter Ber ü cksichtigung der H ö he der Baukosten, der Bun- desbeitr ä ge und der Bedeutung der Einrichtung f ü r den Kanton vom Kantonsrat endg ü ltig festgelegt. § 3
1 Betriebsbeitr ä ge werden an das Betriebsdefizit gew ä hrt, wenn der Betrieb zweckm ä ssig und wirtschaftlich gef ü hrt wird und Beitr ä ge ben ö tigt.
2 Der Regierungsrat entscheidet ü ber die Ausrichtung von Betriebsbeitr ä gen im Rahmen des Voranschlages. Er regelt das Verfahren. § 4 3 § 5 Das Gesetz ü ber die Ausrichtung von Beitr ä gen an Eingliederungswerkst ä tten und Wohnheime f ü r Invalide vom 22. Februar 1973 4 wird aufgehoben. § 6
1 Dieses Gesetz wird der Volksabstimmung unterbreitet. Es wird im Amtsblatt ver ö ffentlicht und nach Inkrafttreten in die Gesetzsammlung aufgenommen.
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2 Das Gesetz tritt r ü ckwirkend auf den 1. Januar 1980 in Kraft. 5 Beitr ä ge nach § 3 sind erstmals an das Betriebsdefizit des Jahres 1979 auszurichten.
1 GS 17-240 mit Ä nderung vom 7. Februar 2001 (Finanzausgleichsgesetz, Abl 2001 281).
2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 28. September 1980 mit 12 095 Ja gegen 2022 Nein (Abl 1980 900).
3 Aufgehoben am 7. Februar 2001.
4 GS 16-249.
5 GS 17-241; Ä nderung vom 7. Februar 2001 am 1. Januar 2002 (Abl 2001 970).