Monitoring Gesetzessammlung

LGBl. Nr. 61/2006

AT - Landesrecht Steiermark

LGBl. Nr. 61/2006

Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 3. April 2006 über die Erklärung des Gebietes „Furtnerteich – Dürnberger Moor“ (AT 2226000) zum Europaschutzgebiet Nr. 28 (LGBl. Nr. 61/2006)

Langtitel

Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 3. April 2006 über die Erklärung des Gebietes „Furtnerteich – Dürnberger Moor“ (AT 2226000) zum Europaschutzgebiet Nr. 28
Stammfassung: LGBl. Nr. 61/2006 (CELEX-Nr. 31979L0409 )

Änderung

LGBl. Nr. 75/2021 [CELEX-Nr.: 31992L0043 , 32009L0147 ]

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 13a Abs. 1 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976, LGBl. Nr. 65, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 56/2004 , wird verordnet:

§ 1

Gegenstand

Im Bereich des Furtnerteiches und Dürnberger Moores wird ein in den Gemeinden Mariahof, St. Marein bei Neumarkt, St. Blasen und Zeutschach gelegenes Gebiet zum Europaschutzgebiet erklärt. Dieses Gebiet wird als Europaschutzgebiet Nr. 28 „Furtnerteich – Dürnberger Moor“ bezeichnet.

§ 2

Schutzzweck

Der Schutzzweck des Gebietes ist die Erhaltung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes von Schutzgütern nach der Vogelschutz-Richtlinie (Anlage A).

§ 3

Abgrenzung de Schutzgebietes

(1) Die Abgrenzung des Schutzgebietes erfolgt durch planliche Darstellung in Form eines Übersichtsplanes im Maßstab 1 : 30.000 (Anlage B) und eines Detailplanes.
(2) Der Übersichtsplan (Anlage B) und der Detailplan werden durch Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme kundgemacht. Einsicht kann während der Amtsstunden genommen werden: 1. in den Übersichtsplan (Anlage B): a) beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung bei der für Angelegenheiten des Naturschutzes zuständigen Stelle; b) bei der Bezirkshauptmannschaft Murau und c) bei den Gemeindeämtern der im § 1 genannten Gemeinden; 2. in den Detailplan beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung bei der für Angelegenheiten des Naturschutzes zuständigen Stelle.

§ 4

Gemeinschaftsrecht

Durch diese Verordnung wird folgende Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft umgesetzt: Richtlinie des Rates 79/409/EWG vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten, ABl. Nr. L 103 vom 25. April 1979, S. 1, i. d. g. F. (Vogelschutz-Richtlinie – VS-RL).

§ 5

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 19. Mai 2006, in Kraft.

§ 6

Inkrafttreten von Novellen

In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 75/2021 tritt Anlage A mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 29. Juni 2021, in Kraft. Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 75/2021 Anlage A Schutzgüter sind folgende Vogelarten gemäß § 4 Z 20 lit. b und Z 25 StNSchG 2017: Vögel nach der VS-RL Anhang I Code-Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name A002 Prachttaucher Gavia arctica A022 Zwergdommel Ixobrychus minutus A072 Wespenbussard Pernis apivorus A081 Rohrweihe Circus aeruginosus A094 Fischadler Pandion haliaetus A104 Haselhuhn Bonasa bonasia A119 Tüpfelsumpfhuhn Porzana porzana A236 Schwarzspecht Dryocopus martius A338 Neuntöter Lanius collurio A773 Silberreiher Ardea alba Regelmäßig vorkommende Zugvögel Code-Nr. Deutscher Name Wissenschaftlicher Name A005 Haubentaucher Podiceps cristatus A028 Graureiher Ardea cinerea A118 Wasserralle Rallus aquaticus A142 Kiebitz Vanellus vanellus A153 Bekassine Gallinago gallinago A168 Flussuferläufer Acitis hypoleucos A179 Lachmöwe Larus ridibundus A221 Waldohreule Asio otus A247 Feldlerche Alauda arvensis A249 Uferschwalbe Riparia riparia A275 Braunkehlchen Saxicola rubetra A292 Rohrschwirl Locustella luscinioides A371 Karmingimpel Carpodacus erythrinus A391 Kormoran Phalacrocorax carbo sinensis Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 75/2021
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