Monitoring Gesetzessammlung

BGBl. II Nr. 187/2000

AT - Österreichisches Bundesrecht

BGBl. II Nr. 187/2000

Feinoptik-Ausbildungsordnung (BGBl. II Nr. 187/2000)

Langtitel

Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit über die Berufsausbildung im Lehrberuf Feinoptik (Feinoptik-Ausbildungsordnung)
StF: BGBl. II Nr. 187/2000

Änderung

idF:
BGBl. II Nr. 177/2005

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 8 und 24 des Berufsausbildungsgesetzes, BGBl. Nr. 142/1969 , zuletzt geändert durch die Berufsausbildungsgesetz-Novelle 1998, BGBl. I Nr. 100/1998 , wird verordnet:
Lehrberuf Feinoptik § 1.
(1) Der Lehrberuf Feinoptik ist mit einer Lehrzeit von dreieinhalb Jahren eingerichtet.
(2) In den Lehrverträgen, Lehrzeugnissen, Lehrabschlussprüfungszeugnissen und Lehrbriefen ist der Lehrberuf in der dem Geschlecht des Lehrlings entsprechenden Form (Feinoptiker oder Feinoptikerin) zu bezeichnen. Berufsprofil § 2. Durch die Berufsausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule soll der ausgebildete Lehrling befähigt werden, die nachfolgenden Tätigkeiten fachgerecht, selbstständig und eigenverantwortlich auszuführen: 1. Technische Unterlagen lesen und anwenden, 2. Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen, 3. Erforderliche Materialien fachgerecht auswählen, beschaffen und überprüfen, 4. Werkzeuge herstellen, 5. Feinoptische Komponenten herstellen, 6. Feinoptische Geräte zusammenbauen, montieren, justieren und überprüfen, 7. Optische und meteorologische Instrumente handhaben und warten, 8. Arbeitsverfahren im Fertigungsbereich planen und durchführen, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätsmanagementsysteme anwenden, 9. Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Sicherheitsstandards und Umweltstandards ausführen. Berufsbild § 3.
(1) Für die Ausbildung wird folgendes Berufsbild festgelegt. Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind spätestens in dem jeweils angeführten Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, dass der Lehrling zur Ausübung qualifizierter Tätigkeiten im Sinne des Berufsprofils befähigt wird, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren und Optimieren einschließt. ____________________________________________________________________ Pos. 1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr ____________________________________________________________________ 1. Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsbehelfe ____________________________________________________________________ 2. Kenntnis der Funktion und Handhaben von Mess- und Prüfgeräten; Sauberkeitsprüfen - Kontrolle mit Lupe ____________________________________________________________________ 3. Kenntnis der Werkstoffe und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten und Bearbeitungsmöglichkeiten ____________________________________________________________________ 4. Durchführen von Durchführen von Fertigungs- Fertigungs-Hilfsverfahren, Hilfsverfahren, wie Absprengen, wie Abblocken, Abkitten, Ansprengen, Kittzentrieren, Ablösen, Anreiben, Spannzentrieren Aufblocken, Aufkitten, Auslösen, Ausspannen, Eingießen, Einlegen, Einspannen, Entnehmen, Klotzkitten, Stangenkitten ____________________________________________________________________ 5. Kenntnis der Berechnung von Werkzeugen, Herstellung von Werkzeugen ____________________________________________________________________ 6. Grundfertigkeiten in der - - Metallbearbeitung, wie Messen, Anreißen, Feilen, Bohren, Gewindeschneiden ____________________________________________________________________ 7. - Einfaches - - Längs- und Plandrehen ____________________________________________________________________ 8. - Weich- und - - Hartlöten ____________________________________________________________________ 9. - Kenntnis über - - einfaches Fräsen ____________________________________________________________________ 10. Vorläppen, - Polieren nach Probeglas Feinläppen, maschinell und manuell Polieren manuell ____________________________________________________________________ 11. - Rund- - - schleifen, Schleifen, Feinschleifen ____________________________________________________________________ 12. Formprüfen Passeprüfen mit Probegläsern Passeprüfen mit (Prüfen mit und Prüfen mit Interferometer Lehre) Ringsphärometer ____________________________________________________________________ 13. Durchführen von Fügearbeiten ____________________________________________________________________ 14. Kenntnis der Maschinelle Flächenbearbeitung Einzelfertigung, unter Anwendung von Tragkörperfertigung CNC-Technik ____________________________________________________________________ 15. Rund- und Rundieren mit Kenntnis über - Formschleifen Maschine das Hohlbohren ____________________________________________________________________ 16. Schneiden von Trenn- Zentrierschleifen Glas schleifen (manuell) ____________________________________________________________________ 17. Bearbeiten Polieren von - - von Planflächen Planflächen ____________________________________________________________________ 18. Winkel- Paralleli- Messen von Winkeln mit messungen tätsmessungen Goniometer ____________________________________________________________________ 19. - - Kenntnis über Beschichten, wie Aufdampfen, chemisch Beschichten, Lackieren ____________________________________________________________________ 20. Kenntnis der einschlägigen Kenntnis über den Einsatz von Materialien für optisches optischen und meteorologischen Glas (Glaskatalog) Instrumenten sowie Justieren und Warten dieser Geräte ____________________________________________________________________ 21. Kenntnis der geometrischen Optik und optischer Systeme ____________________________________________________________________ 22. Kenntnis über Lesen und Anwenden technischer Unterlagen, das Lesen und Anfertigen von Fertigungszeichnungen und Anwenden Skizzen technischer Unterlagen ____________________________________________________________________ 23. - - Zusammenbauen, Montieren, Justieren und Überprüfen von feinoptischen Geräten ____________________________________________________________________ 24. Kenntnis der einschlägigen Regelwerke und fachspezifischen Normen zur Spezifizierung optischer Bauelemente ____________________________________________________________________ 25. Kenntnis der Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen Qualitäts- sicherung ____________________________________________________________________ 26. Kenntnis der Mitarbeit bei der Arbeitsplanung und Arbeits- Produktionsplanung, Betriebsdatenerfassung vorbereitung unter Anleitung ____________________________________________________________________ 27. - Ausstellen und Abrechnen der Arbeitsunterlagen und Anleitung ____________________________________________________________________ 28. - Grundkenntnisse über interne Auftragsabwicklung ____________________________________________________________________ 29. Grundkennt- Kenntnis über betriebsspezifische nisse über rechnergestützte Systeme und deren Anwendung die Daten- verarbeitung ____________________________________________________________________ 30. - - Grundkenntnisse der Kostenrechnung ____________________________________________________________________ 31. Kenntnis und Anwendung englischer Fachausdrücke ____________________________________________________________________ 32. Grundkenntnisse über die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes, Kenntnis über funktionelle Gestaltung des Arbeitsplatzes ____________________________________________________________________ 33. Die für den Beruf relevanten Maßnahmen und Vorschriften zum Schutz der Umwelt; Grundkenntnisse der betrieblichen Maßnahmen zum sinnvollen Energieeinsatz im berufsrelevanten Arbeitsbereich; Grundkenntnisse der im berufsrelevanten Arbeitsbereich anfallenden Reststoffe und über deren Trennung, Verwertung sowie über die Entsorgung des Abfalls ____________________________________________________________________ 34. Kenntnis der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 des Berufsausbildungsgesetzes) ____________________________________________________________________ 35. Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften und Schutzmaßnahmen sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften und Maßnahmen zum Schutze des Lebens und der Gesundheit ____________________________________________________________________ 36. Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften ____________________________________________________________________
(2) Bei der Ausbildung in den fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten ist - unter besonderer Beachtung der betrieblichen Erfordernisse und Vorgaben - auf die Persönlichkeitsbildung des Lehrlings zu achten, um ihm die für eine Fachkraft erforderlichen Schlüsselqualifikationen bezüglich Sozialkompetenz (wie Offenheit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit), Selbstkompetenz (wie Selbsteinschätzung, Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Belastbarkeit), Methodenkompetenz (Präsentationsfähigkeit, Rhetorik in deutscher Sprache, Verständigungsfähigkeit in den Grundzügen der englischen Sprache) und Kompetenz für das selbstgesteuerte Lernen (wie Bereitschaft, Kenntnis über Methoden, Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Medien und Materialien) zu vermitteln. Lehrabschlussprüfung Gliederung § 4.
(1) Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.
(2) Die praktische Prüfung umfasst die Gegenstände Prüfarbeit und Fachgespräch.
(3) Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände Feinoptik, Angewandte Mathematik und Technisches Zeichnen.
(4) Die theoretische Prüfung entfällt, wenn der Prüfungskandidat das Erreichen des Lehrziels der letzten Klasse der fachlichen Berufsschule oder den erfolgreichen Abschluss einer die Lehrzeit ersetzenden berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nachgewiesen hat. Praktische Prüfung Prüfarbeit § 5.
(1) Die Prüfung ist nach Angabe der Prüfungskommission in Form der Bearbeitung eines betrieblichen Arbeitsauftrages durchzuführen.
(2) Die Aufgabe hat sich auf die Erstellung eines optischen Einzelbauteiles oder eines optischen Prüfwerkzeugs unter Einschluss von Arbeitsplanung, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, erforderliche Maßnahmen zum Umweltschutz und Maßnahmen der Qualitätskontrolle zu erstrecken, wobei jedenfalls auch nachstehende Fertigkeiten nachzuweisen sind: 1. Vor- und Feinläppen von Radien und Planflächen, 2. Polieren nach Probeglas (nach vorgeschriebener Oberflächenqualität).
(3) Die einzelnen Schritte bei der Ausführung der Aufgabe sind von Hand oder rechnergestützt zu dokumentieren. Die Prüfungskommission kann dem Prüfling anlässlich der Aufgabenstellung hiefür entsprechende Unterlagen zur Verfügung stellen.
(4) Die Prüfungskommission hat unter Bedachtnahme auf den Zweck der Lehrabschlussprüfung, die Anforderungen der Berufspraxis und das Tätigkeitsgebiet des Lehrbetriebes eine Aufgabe zu stellen, die in der Regel in sieben Stunden ausgeführt werden kann. Die Prüfung ist nach acht Stunden zu beenden.
(5) Der Prüfling kann eigene Materialien verwenden. Die Prüfungskommission kann jedoch im Einzelfall derartige Materialien von der Verwendung ausschließen.
(6) Für die Bewertung sind folgende Kriterien maßgebend: 1. Festlegen der notwendigen Arbeitsschritte und Arbeitsmethoden, 2. fachgerechtes Verwenden der richtigen Werkzeuge sowie der Prüf- und Messmittel, 3. Maßhaltigkeit und Sauberkeit, 4. Winkeligkeit und Ebenheit. Fachgespräch § 6.
(1) Das Fachgespräch ist vor der gesamten Prüfungskommission abzulegen.
(2) Das Fachgespräch hat sich aus der praktischen Tätigkeit heraus zu entwickeln. Hiebei ist unter Verwendung von Fachausdrücken das praktische Wissen und die Fähigkeit zur fachgerechten Beratung festzustellen. Der Prüfling hat fachbezogene Probleme und deren Lösungen darzustellen, die für einen Auftrag relevanten fachlichen Hintergründe aufzuzeigen und die Vorgehensweise bei der Ausführung dieses Auftrags zu begründen. Die Prüfung ist in Form eines möglichst lebendigen Gesprächs mit Gesprächsvorgabe durch Schilderung von Situationen oder Problemen zu führen.
(3) Die Themenstellung hat dem Zweck der Lehrabschlussprüfung und den Anforderungen der Berufspraxis zu entsprechen. Hiebei sind Prüfstücke, Materialproben, Demonstrationsobjekte, Werkzeuge, Bauteile, Zeichnungen und Schautafeln heranzuziehen. Fragen über einschlägige Sicherheitsvorschriften, Schutzmaßnahmen und Unfallverhütung sowie über einschlägige Umweltschutzmaßnahmen und Entsorgungsmaßnahmen sind mit einzubeziehen.
(4) Das Fachgespräch soll für jeden Prüfling zumindest 15 Minuten dauern. Es ist nach 20 Minuten zu beenden. Eine Verlängerung um höchstens zehn Minuten hat im Einzelfall zu erfolgen, wenn der Prüfungskommission ansonsten eine zweifelsfreie Bewertung der Leistung des Prüflings nicht möglich ist. Theoretische Prüfung Allgemeine Bestimmungen § 7.
(1) Die theoretische Prüfung hat schriftlich zu erfolgen. Sie kann für eine größere Anzahl von Prüflingen gemeinsam durchgeführt werden, wenn dies ohne Beeinträchtigung des Prüfungsablaufs möglich ist. Die theoretische Prüfung kann auch in rechnergestützter Form erfolgen, wobei jedoch alle wesentlichen Schritte für die Prüfungskommission nachvollziehbar sein müssen.
(2) Die theoretische Prüfung ist grundsätzlich vor der praktischen Prüfung abzuhalten.
(3) Die Aufgaben haben nach Umfang und Niveau dem Zweck der Lehrabschlussprüfung und den Anforderungen der Berufspraxis zu entsprechen. Sie sind den Prüflingen anlässlich der Aufgabenstellung getrennt zu erläutern.
(4) Die schriftlichen Arbeiten des Prüflings sind entsprechend zu kennzeichnen. Feinoptik § 8.
(1) Die Prüfung hat die stichwortartige Beantwortung je einer Aufgabe aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen: 1. Werk- und Hilfsstoffe, 2. Messen und Messverfahren, 3. Arbeitsverfahren und Werkzeuge, 4. Optik-Bearbeitungsmaschinen, 5. Anwendung feinoptischer Elemente.
(2) Die Prüfung kann auch in programmierter Form mit Fragebögen erfolgen. In diesem Fall sind aus jedem Bereich fünf Aufgaben zu stellen.
(3) Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie in der Regel in 60 Minuten durchgeführt werden können.
(4) Die Prüfung ist nach 80 Minuten zu beenden. Angewandte Mathematik § 9.
(1) Die Prüfung hat je eine Aufgabe aus den nachstehenden Bereichen zu umfassen: 1. Längenberechnung und Flächenberechnung, 2. Volumenberechnung und Masseberechnung, 3. Prozentrechnung, 4. Pfeilhöheberechnung, 5. Schalenberechnung, 6. Optikträgerberechnung.
(2) Das Verwenden von Rechenbehelfen, Formeln und Tabellen ist zulässig.
(3) Die Aufgaben sind so zu stellen, dass sie in der Regel in 60 Minuten durchgeführt werden können.
(4) Die Prüfung ist nach 80 Minuten zu beenden. Technisches Zeichnen § 10.
(1) Die Prüfung hat die Anfertigung der Fertigungszeichnung eines Werkstückes nach Angabe zu umfassen.
(2) Die Aufgabe ist so zu stellen, dass sie in der Regel in 90 Minuten durchgeführt werden kann.
(3) Die Prüfung ist nach 105 Minuten zu beenden. Wiederholungsprüfung § 11.
(1) Die Lehrabschlussprüfung kann wiederholt werden.
(2) Wenn bis zu drei Gegenstände mit "Nicht genügend" bewertet wurden, ist die Wiederholungsprüfung auf die mit "Nicht genügend" bewerteten Gegenstände zu beschränken. Die Prüfungskommission hat in diesem Fall unter Berücksichtigung der festgestellten Mängel an Fertigkeiten und Kenntnissen festzulegen, wann innerhalb des Zeitraums von drei bis sechs Monaten nach der nicht bestandenen Lehrabschlussprüfung frühestens die Wiederholungsprüfung abgelegt werden kann.
(3) Wenn mehr als drei Gegenstände mit "Nicht genügend" bewertet wurden, ist die gesamte Prüfung zu wiederholen. In diesem Fall kann die Wiederholungsprüfung frühestens sechs Monate nach der nicht bestandenen Lehrabschlussprüfung abgelegt werden. Übergangsbestimmungen § 13.
(1) Die Ausbildungsvorschriften für den Lehrberuf Feinoptiker, BGBl. Nr. 696/1974 , in der Fassung der Verordnung BGBl. Nr. 15/1980 treten unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 2000 außer Kraft.
(2) Die Prüfungsordnung für die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Feinoptiker, BGBl. Nr. 575/1974 , tritt unbeschadet Abs. 3 mit Ablauf des 30. Juni 2000 außer Kraft.
(3) Lehrlinge, die am 30. Juni 2000 im Lehrberuf Feinoptiker ausgebildet werden, sind gemäß den in Abs. 1 angeführten Ausbildungsvorschriften bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit auszubilden und können bis ein Jahr nach Ablauf der vereinbarten Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung gemäß der in Abs. 2 angeführten Prüfungsordnung antreten. Die Bestimmungen der in Abs. 2 angeführten Prüfungsordnung sind bis zum Ablauf des 30. Juni 2001 auf die Lehrabschlussprüfung von Personen, die vor dem 1. Juli 2000 die Lehrzeit beendet, aber noch keine Lehrabschlussprüfung abgelegt haben, weiterhin anzuwenden.
(4) Die Lehrzeiten, die im Lehrberuf Feinoptiker entsprechend den in Abs. 1 angeführten Ausbildungsvorschriften zurückgelegt wurden, sind auf die Lehrzeit im Lehrberuf Feinoptik voll anzurechnen.
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