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BGBl. Nr. 285/1955

AT - Österreichisches Bundesrecht

BGBl. Nr. 285/1955

Bundesgesetz vom 20. Dezember 1955 über die Aufhebung der Volksgerichte und die Ahndung der bisher diesen Gerichten zur Aburteilung zugewiesenen Verbrechen. (BGBl. Nr. 285/1955)

Langtitel

Bundesgesetz vom 20. Dezember 1955 über die Aufhebung der Volksgerichte und die Ahndung der bisher diesen Gerichten zur Aburteilung zugewiesenen Verbrechen.
StF: BGBl. Nr. 285/1955 (NR: GP VII RV 677 AB 696 S. 91. BR: S. 112. )

Änderung

BGBl. I Nr. 61/2018 (2. BRBG) (NR: GP XXVI RV 192 AB 225 S. 34. BR: AB 10012 S. 882. )

Präambel/Promulgationsklausel

Der Nationalrat hat beschlossen:

Artikel I.

§ 1. Zuständigkeit und Verfahrenin den bisher den Volksgerichten zur Aburteilung zugewiesenen Strafsachen.

(Verfassungsbestimmung.) Die Volksgerichte stellen ihre Tätigkeit mit dem Tage des Inkraftretens dieses Bundesgesetzes ein.

§ 6.

(Verfassungsbestimmung.) Aufgehoben werden: a) Das Überprüfungsgesetz vom 30. November 1945, BGBl. Nr. 4/1946 . b) Das Verfassungsgesetz vom 30. November 1945, BGBl. Nr. 6/1946 , betreffend die Anwendung des Gesetzes zum Schutze der persönlichen Freiheit vom 27. Oktober 1862, RGBl. Nr. 87, in dem Verfahren vor dem Volksgericht. c) Der § 56 der Verordnung vom 10. März 1947, BGBl. Nr. 64, zur Durchführung des Verbotsgesetzes 1947.

Artikel III.

§ 7. Übergangsbestimmungen.

(Anm.: Abs. 1 aufgehoben durch 2. BRBG, BGBl. I Nr. 61/2018 )
(2) (Verfassungsbestimmung.) Das gleiche gilt für verfassungsgesetzliche Vorschriften, in denen Bestimmungen enthalten sind, die sich auf die Volksgerichte beziehen.
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