Monitoring Gesetzessammlung

BGBl. Nr. 477/1995

AT - Österreichisches Bundesrecht

BGBl. Nr. 477/1995

ALPENKONVENTION (BGBl. Nr. 477/1995)

Langtitel

ÜBEREINKOMMEN ZUM SCHUTZ DER ALPEN (ALPENKONVENTION)
StF: BGBl. Nr. 477/1995 (NR: GP XVIII RV 1022 AB 1344 S. 150. BR: AB 4719 S. 579. )

Änderung

BGBl. III Nr. 70/1998 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 18/1999 (P) (NR: GP XX RV 583 AB 682 S. 74. BR: AB 5455 S. 627. )
BGBl. III Nr. 33/1999 (K – Geltungsbereich P)
BGBl. III Nr. 34/2003 (K – Geltungsbereich P1)
BGBl. III Nr. 35/2003 (K – Geltungsbereich P2)
BGBl. III Nr. 36/2003 (K – Geltungsbereich P3)
BGBl. III Nr. 37/2003 (K – Geltungsbereich P6)
BGBl. III Nr. 38/2003 (K – Geltungsbereich P9)
BGBl. III Nr. 54/2004 (K – Geltungsbereich Ü, P)
BGBl. III Nr. 55/2004 (K – Geltungsbereich P1)
BGBl. III Nr. 56/2004 (K – Geltungsbereich P2)
BGBl. III Nr. 57/2004 (K – Geltungsbereich P3)
BGBl. III Nr. 58/2004 (K – Geltungsbereich P4)
BGBl. III Nr. 59/2004 (K – Geltungsbereich P5)
BGBl. III Nr. 60/2004 (K – Geltungsbereich P6)
BGBl. III Nr. 61/2004 (K – Geltungsbereich P7)
BGBl. III Nr. 62/2004 (K – Geltungsbereich P8)
BGBl. III Nr. 63/2004 (K – Geltungsbereich P9)
BGBl. III Nr. 137/2004 (K – Geltungsbereich P7)
BGBl. III Nr. 120/2005 (K – Geltungsbereich P5)
BGBl. III Nr. 121/2005 (K – Geltungsbereich P1)
BGBl. III Nr. 122/2005 (K – Geltungsbereich P8)
BGBl. III Nr. 123/2005 (K – Geltungsbereich P6)
BGBl. III Nr. 124/2005 (K – Geltungsbereich P4)
BGBl. III Nr. 125/2005 (K – Geltungsbereich P3)
BGBl. III Nr. 126/2005 (K – Geltungsbereich P7)
BGBl. III Nr. 127/2006 (K – Geltungsbereich P1)
BGBl. III Nr. 128/2006 (K – Geltungsbereich P2)
BGBl. III Nr. 129/2006 (K – Geltungsbereich P8)
BGBl. III Nr. 130/2006 (K – Geltungsbereich P6)
BGBl. III Nr. 31/2013 (K – Geltungsbereich P4)
BGBl. III Nr. 32/2013 (K – Geltungsbereich P3)
BGBl. III Nr. 33/2013 (K – Geltungsbereich P6)
BGBl. III Nr. 34/2013 (K – Geltungsbereich P8)
BGBl. III Nr. 35/2013 (K – Geltungsbereich P1)
BGBl. III Nr. 36/2013 (K – Geltungsbereich P9)
BGBl. III Nr. 37/2013 idF BGBl. III Nr. 138/2013 (VFB) (K – Geltungsbereich P5)
BGBl. III Nr. 38/2013 (K – Geltungsbereich P7)
BGBl. III Nr. 39/2013 (K – Geltungsbereich P2)
BGBl. III Nr. 183/2013 (K – Geltungsbereich P5)

Vertragsparteien

*Deutschland 477/1995 Ü; III 18/1999 P; III 230/2002 P1; III 231/2002 P2; III 232/2002 P3; III 233/2002 P4; III 234/2002 P5; III 235/2002 P6; III 236/2002 P7; III 237/2002 P8; III 238/2002 P9 *EG III 70/1998 Ü; III 18/1999 P; III 127/2006 P1; III 128/2006 P2; III 129/2006 P8; III 130/2006 P6 *EU III 183/2013 P5 *Frankreich III 70/1998 Ü; III 18/1999 P; III 35/2003 P2; III 38/2003 P9; III 120/2005 P5; III 121/2005 P1; III 122/2005 P8; III 123/2005 P6; III 124/2005 P4; III 125/2005 P3; III 126/2005 P7 *Italien III 54/2004 Ü, P; III 31/2013 P4; III 32/2013 P3; III 33/2013 P6; III 34/2013 P8; III 35/2013 P1; III 36/2013 P9; III 37/2013 P5 idF III 138/2013 (VFB); III 38/2013 P7; III 39/2013 P2 *Liechtenstein 477/1995 Ü; III 18/1999 P; III 230/2002 P1; III 231/2002 P2; III 232/2002 P3; III 233/2002 P4; III 234/2002 P5; III 235/2002 P6; III 236/2002 P7; III 237/2002 P8; III 238/2002 P9 *Monaco III 18/1999 P; III 34/2003 P1; III 36/2003 P3; III 37/2003 P6; III 38/2003 P9; III 137/2004 P7 *Schweiz III 33/1999 Ü, P *Slowenien 477/1995 Ü; III 18/1999 P; III 55/2004 P1; III 56/2004 P2; III 57/2004 P3; III 58/2004 P4; III 59/2004 P5; III 60/2004 P6; III 61/2004 P7; III 62/2004 P8; III 63/2004 P9

Präambel/Promulgationsklausel

Die Bundesrepublik Deutschland,
die Französische Republik,
die Italienische Republik,
das Fürstentum Liechtenstein,
das Fürstentum Monaco
die Republik Österreich,
die Schweizerische Eidgenossenschaft,
die Republik Slowenien sowie
die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft –
im Bewußtsein, daß die Alpen einer der größten zusammenhängenden Naturräume Europas und ein durch seine spezifische und vielfältige Natur, Kultur und Geschichte ausgezeichneter Lebens-, Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum im Herzen Europas sind, an dem zahlreiche Völker und Länder teilhaben,
in der Erkenntnis, daß die Alpen Lebens- und Wirtschaftsraum für die einheimische Bevölkerung sind und auch größte Bedeutung für außeralpine Gebiete haben, unter anderem als Träger bedeutender Verkehrswege,
in Anerkennung der Tatsache, daß die Alpen unverzichtbarer Rückzugs- und Lebensraum vieler gefährdeter Pflanzen- und Tierarten sind,
im Bewußtsein der großen Unterschiede in den einzelnen Rechtsordnungen, den naturräumlichen Gegebenheiten, der Besiedlung, der Land- und Forstwirtschaft, dem Stand und der Entwicklung der Wirtschaft, der Verkehrsbelastung sowie der Art und Intensität der touristischen Nutzung,
in Kenntnis der Tatsache, daß die ständig wachsende Beanspruchung durch den Menschen den Alpenraum und seine ökologischen Funktionen in zunehmendem Maße gefährdet und daß Schäden nicht oder nur mit hohem Aufwand, beträchtlichen Kosten und in der Regel nur in großen Zeiträumen behoben werden können,
in der Überzeugung, daß wirtschaftliche Interessen mit den ökologischen Erfordernissen in Einklang gebracht werden müssen –
sind im Gefolge der Ergebnisse der ersten Alpenkonferenz der Umweltminister vom 9. bis 11. Oktober 1989 in Berchtesgaden wie folgt übereingekommen:

Ratifikationstext

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 8. Februar 1994 hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Art. 12 Abs. 3 mit 6. März 1995 in Kraft getreten.
Folgende weitere Staaten haben das Übereinkommen ratifiziert: Deutschland, Liechtenstein und Slowenien.
Frankreich hat anläßlich der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde folgende Erklärungen abgegeben:

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

Artikel 1

Anwendungsbereich

(1) Gegenstand dieses Übereinkommens ist das Gebiet der Alpen, wie es in der Anlage beschrieben und dargestellt ist.
(2) Jede Vertragspartei kann bei der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde oder jederzeit danach durch eine an die Republik Österreich als Verwahrer gerichtete Erklärung die Anwendung dieses Übereinkommens auf weitere Teile ihres Hoheitsgebiets erstrecken sofern dies für die Vollziehung der Bestimmungen dieses Übereinkommens als erforderlich angesehen wird.
(3) Jede nach Absatz 2 abgegebene Erklärung kann in bezug auf jedes darin genannte Hoheitsgebiet durch eine an den Verwahrer gerichtete Notifikation zurückgenommen werden. Die Zurücknahme wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer folgt.

Artikel 2

Allgemeine Verpflichtungen

(1) Die Vertragsparteien stellen unter Beachtung des Vorsorge-, des Verursacher- und des Kooperationsprinzips eine ganzheitliche Politik zur Erhaltung und zum Schutz der Alpen unter ausgewogener Berücksichtigung der Interessen aller Alpenstaaten, ihrer alpinen Regionen sowie der Europäischer Wirtschaftsgemeinschaft unter umsichtiger und nachhaltiger Nutzung der Ressourcen sicher. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für den Alpenraum wird verstärkt sowie räumlich und fachlich erweitert.
(2) Zur Erreichung des in Absatz 1 genannten Zieles werden die Vertragsparteien geeignete Maßnahmen insbesondere auf folgenden Gebieten ergreifen: a) Bevölkerung und Kultur – mit dem Ziel der Achtung, Erhaltung und Förderung der kulturellen und gesellschaftlichen Eigenständigkeit der ansässigen Bevölkerung und der Sicherstellung ihrer Lebensgrundlagen, namentlich der umweltverträglichen Besiedlung und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Förderung des gegenseitigen Verständnisses und partnerschaftlichen Verhaltens zwischen alpiner und außeralpiner Bevölkerung, b) Raumplanung – mit dem Ziel der Sicherung einer sparsamen und rationellen Nutzung und einer gesunden, harmonischen Entwicklung des Gesamtraumes unter besonderer Beachtung der Naturgefahren, der Vermeidung von Über- und Unternutzungen sowie der Erhaltung oder Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen durch umfassende Klärung und Abwägung der Nutzungsansprüche, vorausschauende integrale Planung und Abstimmung der daraus resultierenden Maßnahmen, c) Luftreinhaltung – mit dem Ziel der drastischen Verminderung von Schadstoffemissionen und -belastungen im Alpenraum und der Schadstoffverfrachtung von außen, auf ein Maß, das für Menschen, Tiere und Pflanzen nicht schädlich ist, d) Bodenschutz – mit dem Ziel der Verminderung der quantitativen und qualitativen Bodenbeeinträchtigungen, insbesondere durch Anwendung bodenschonender land- und forstwirtschaftlicher Produktionsverfahren, sparsamen Umgang mit Grund und Boden, Eindämmung von Erosion sowie durch Beschränkung der Versiegelung von Böden, e) Wasserhaushalt – mit dem Ziel, gesunde Wassersysteme zu erhalten oder wiederherzustellen, insbesondere durch die Reinhaltung der Gewässer, durch naturnahen Wasserbau und durch eine Nutzung der Wasserkraft, die die Interessen der ansässigen Bevölkerung und das Interesse an der Erhaltung der Umwelt gleichermaßen berücksichtigt, f) Naturschutz und Landschaftspflege – mit dem Ziel, Natur und Landschaft so zu schützen, zu pflegen und, soweit erforderlich, wiederherzustellen, daß die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, die Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt einschließlich ihrer Lebensräume, die Regenerationsfähigkeit und nachhaltige Leistungsfähigkeit der Naturgüter sowie die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und Landschaft in ihrer Gesamtheit dauerhaft gesichert werden, g) Berglandwirtschaft – mit dem Ziel, im Interesse der Allgemeinheit die Bewirtschaftung der traditionellen Kulturlandschaften und eine standortgerechte, umweltverträgliche Landwirtschaft zu erhalten und unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen zu fördern, h) Bergwald – mit dem Ziel Erhaltung, Stärkung und Wiederherstellung der Waldfunktionen, insbesondere der Schutzfunktion durch Verbesserung der Widerstandskraft der Waldökosysteme, namentlich mittels einer naturnahen Waldbewirtschaftung und durch die Verhinderung waldschädigender Nutzungen unter Berücksichtigung der erschwerten Wirtschaftsbedingungen im Alpenraum, i) Tourismus und Freizeit – mit dem Ziel, unter der Einschränkung umweltschädigender Aktivitäten, die touristischen und Freizeitaktivitäten mit den ökologischen und sozialen Erfordernissen in Einklang zu bringen, insbesondere durch Festlegung von Ruhezonen, j) Verkehr – mit dem Ziel, Belastungen und Risiken im Bereich des inneralpinen und alpenquerenden Verkehrs auf ein Maß zu senken, das für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensräume erträglich ist, unter anderem durch eine verstärkte Verlagerung des Verkehrs, insbesondere des Güterverkehrs, auf die Schiene, vor allem durch Schaffung geeigneter Infrastrukturen und marktkonformer Anreize, ohne Diskriminierung aus Gründen der Nationalität, k) Energie – mit dem Ziel, eine natur- und landschaftsschonende sowie umweltverträgliche Erzeugung, Verteilung und Nutzung der Energie durchzusetzen und energiesparende Maßnahmen zu fördern, l) Abfallwirtschaft – mit dem Ziel, unter besonderer Berücksichtigung der Abfallvermeidung eine den besonderen topographischen, geologischen und klimatischen Bedürfnissen des Alpenraumes angepaßte Abfallerfassung, -verwertung und -entsorgung sicherzustellen.
(3) Die Vertragsparteien vereinbaren Protokolle, in denen Einzelheiten zur Durchführung dieses Übereinkommens festgelegt werden.

Artikel 3

Forschung und systematische Beobachtung

Die Vertragsparteien vereinbaren, auf den in Artikel 2 genannten Gebieten a) Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Bewertungen durchzuführen und dabei zusammenzuarbeiten, b) gemeinsame oder einander ergänzende Programme zur systematischen Beobachtung zu entwickeln, c) Forschung und Beobachtung sowie die dazugehörige Datenerfassung zu harmonisieren.

Artikel 4

Zusammenarbeit im rechtlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Bereich

(1) Die Vertragsparteien erleichtern und fördern den Austausch rechtlicher, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Informationen, die für dieses Übereinkommen erheblich sind.
(2) Die Vertragsparteien informieren einander zur größtmöglichen Berücksichtigung grenzüberschreitender und regionaler Erfordernisse über geplante, juristische oder wirtschaftliche Maßnahmen, von denen besondere Auswirkungen auf den Alpenraum oder Teile desselben zu erwarten sind.
(3) Die Vertragsparteien arbeiten mit internationalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen soweit erforderlich zusammen, um das Übereinkommen und die Protokolle, deren Vertragspartei sie sind, wirksam durchzuführen.
(4) Die Vertragsparteien sorgen in geeigneter Weise für eine regelmäßige Information der Öffentlichkeit über die Ergebnisse von Forschungen, Beobachtungen und getroffene Maßnahmen.
(5) Die Verpflichtungen der Vertragsparteien aus diesem Übereinkommen im Informationsbereich gelten vorbehaltlich der nationalen Gesetze über die Vertraulichkeit. Vertraulich bezeichnete Informationen müssen als solche behandelt werden.

Artikel 5 Konferenz der Vertragsparteien

(Alpenkonferenz)

(1) Die gemeinsamen Anliegen der Vertragsparteien und ihre Zusammenarbeit sind Gegenstand regelmäßig stattfindender Tagungen der Konferenz der Vertragsparteien (Alpenkonferenz). Die erste Tagung der Alpenkonferenz wird spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten dieses Übereinkommens durch eine einvernehmlich zu bestimmende Vertragspartei einberufen.
(2) Danach finden in der Regel alle zwei Jahre ordentliche Tagungen der Alpenkonferenz bei der Vertragspartei statt, die den Vorsitz führt. Vorsitz und Sitz wechseln nach jeder ordentlichen Tagung der Alpenkonferenz. Beides wird von der Alpenkonferenz festgelegt.
(3) Die vorsitzführende Vertragspartei schlägt jeweils die Tagesordnung für die Tagung der Alpenkonferenz vor. Jede Vertragspartei hat das Recht, weitere Punkte auf die Tagesordnung setzen zu lassen.
(4) Die Vertragsparteien übermitteln der Alpenkonferenz Informationen über die von ihnen zur Durchführung dieses Übereinkommens und der Protokolle, deren Vertragspartei sie sind, getroffenen Maßnahmen, vorbehaltlich der nationalen Gesetze über die Vertraulichkeit.
(5) Die Vereinten Nationen, ihre Sonderorganisationen, der Europarat sowie jeder europäische Staat können auf den Tagungen der Alpenkonferenz als Beobachter teilnehmen. Das gleiche gilt für grenzüberschreitende Zusammenschlüsse alpiner Gebietskörperschaften. Die Alpenkonferenz kann außerdem einschlägig tätige internationale nichtstaatliche Organisationen als Beobachter zulassen.
(6) Eine außerordentliche Tagung der Alpenkonferenz findet statt, wenn sie von ihr beschlossen oder wenn es zwischen zwei Tagungen von einem Drittel der Vertragsparteien bei der vorsitzführenden Vertragspartei schriftlich beantragt wird.

Artikel 6

Aufgaben der Alpenkonferenz

Die Alpenkonferenz prüft auf ihren Tagungen die Durchführung des Übereinkommens sowie der Protokolle samt Anlagen und nimmt auf ihren Tagungen insbesondere folgende Aufgaben wahr: a) Sie beschließt Änderungen des Übereinkommens im Rahmen des Verfahrens des Artikels 10. b) Sie beschließt Protokolle und deren Anlagen sowie deren Änderungen im Rahmen des Verfahrens des Artikels 11. c) Sie beschließt ihre Geschäftsordnung. d) Sie trifft die notwendigen finanziellen Entscheidungen. e) Sie beschließt die Einrichtung von zur Durchführung des Übereinkommens für notwendig erachteten Arbeitsgruppen. f) Sie nimmt die Auswertung wissenschaftlicher Informationen zur Kenntnis. g) Sie beschließt oder empfiehlt Maßnahmen zur Verwirklichung der in Artikel 3 und Artikel 4 vorgesehenen Ziele, legt Form, Gegenstand und Zeitabstände für die Übermittlung der nach Artikel 5 Absatz 4 vorzulegenden Informationen fest und nimmt diese Informationen sowie die von den Arbeitsgruppen vorgelegten Berichte zur Kenntnis. h) Sie stellt die Durchführung der notwendigen Sekretariatsarbeiten sicher.

Artikel 7

Beschlußfassung in der Alpenkonferenz

(1) Soweit im folgenden nichts anderes bestimmt ist, faßt die Alpenkonferenz ihre Beschlüsse mit Einstimmigkeit. Sind hinsichtlich der in Artikel 6 lit. c, f und g genannten Aufgaben alle Bemühungen um eine Einstimmigkeit erschöpft und stellt der Vorsitzende dies ausdrücklich fest, so wird der Beschluß mit Dreiviertelmehrheit der auf der Sitzung anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien gefaßt.
(2) In der Alpenkonferenz hat jede Vertragspartei eine Stimme. In ihrem Zuständigkeitsbereich übt die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ihr Stimmrecht mit einer Stimmenzahl aus, die der Anzahl ihrer Mitgliedstaaten entspricht, die Vertragsparteien dieses Übereinkommens sind; die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft übt ihr Stimmrecht nicht aus, wenn die betreffenden Mitgliedstaaten ihr Stimmrecht ausüben.

Artikel 8

Ständiger Ausschuß

(1) Ein Ständiger Ausschuß der Alpenkonferenz, der aus den Delegierten der Vertragsparteien besteht, wird als ausführendes Organ eingerichtet.
(2) Unterzeichnerstaaten, welche die Konvention noch nicht ratifiziert haben, haben in den Sitzungen des Ständigen Ausschusses Beobachterstatus. Dieser kann darüber hinaus jedem Alpenstaat, der diese Konvention noch nicht unterzeichnet hat, auf Antrag gewährt werden.
(3) Der Ständige Ausschuß beschließt seine Geschäftsordnung.
(4) Der Ständige Ausschuß bestimmt außerdem über die Modalitäten der allfälligen Teilnahme von Vertretern staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen an seinen Sitzungen.
(5) Die in der Alpenkonferenz vorsitzführende Vertragspartei stellt den Vorsitz im Ständigen Ausschuß.
(6) Der Ständige Ausschuß nimmt insbesondere folgende Aufgaben wahr: a) er sichtet die von den Vertragsparteien übermittelten Informationen gemäß Artikel 5, Absatz 4 zur Berichterstattung an die Alpenkonferenz, b) er sammelt und bewertet Unterlagen im Hinblick auf die Durchführung des Übereinkommens sowie der Protokolle samt Anlagen und legt sie der Alpenkonferenz gemäß Artikel 6 zur Überprüfung vor, c) er unterrichtet die Alpenkonferenz über die Durchführung ihrer Beschlüsse, d) er bereitet inhaltlich die Tagungen der Alpenkonferenz vor und kann Tagesordnungspunkte sowie sonstige Maßnahmen betreffend die Durchführung des Übereinkommens und seiner Protokolle vorschlagen, e) er setzt entsprechend Artikel 6, lit. e Arbeitsgruppen für die Erarbeitung von Protokollen und Empfehlungen ein und koordiniert deren Tätigkeit, f) er überprüft und harmonisiert Inhalte von Protokollentwürfen unter ganzheitlichen Aspekten und schlägt sie der Alpenkonferenz vor, g) er schlägt Maßnahmen und Empfehlungen zur Verwirklichung der in dem Übereinkommen und den Protokollen enthaltenen Ziele der Alpenkonferenz vor.
(7) Die Beschlußfassung im Ständigen Ausschuß erfolgt entsprechend den Bestimmungen des Artikels 7.

Artikel 9

Sekretariat

Die Alpenkonferenz kann die Errichtung eines ständigen Sekretariates mit Einstimmigkeit beschließen.

Artikel 10

Änderungen des Übereinkommens

Jede Vertragspartei kann der in der Alpenkonferenz vorsitzführenden Vertragspartei Vorschläge für Änderungen dieses Übereinkommens unterbreiten. Solche Vorschläge werden von der in der Alpenkonferenz vorsitzführenden Vertragspartei mindestens sechs Monate vor Beginn der Tagung der Alpenkonferenz, die sich mit ihnen befassen wird, den Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten übermittelt. Die Änderungen des Übereinkommens treten gemäß Absatz (2),
(3) und
(4) des Artikels 12 in Kraft.

Artikel 11

Protokolle und ihre Änderung

(1) Protokollentwürfe im Sinne des Artikels 2, Absatz 3 werden von der in der Alpenkonferenz vorsitzführenden Vertragspartei mindestens sechs Monate vor Beginn der Tagung der Alpenkonferenz, die sich mit ihnen befassen wird, den Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten übermittelt.
(2) Die von der Alpenkonferenz beschlossenen Protokolle werden anläßlich ihrer Tagungen oder danach beim Verwahrer unterzeichnet. Sie treten für diejenigen Vertragsparteien in Kraft, die sie ratifiziert, angenommen oder genehmigt haben. Für das Inkrafttreten eines Protokolls sind mindestens drei Ratifikationen, Annahmen oder Genehmigungen erforderlich. Die betreffenden Urkunden werden bei der Republik Österreich als Verwahrer hinterlegt.
(3) Soweit im Protokoll nichts anderes vorgesehen ist, gelten für das Inkrafttreten und die Kündigung eines Protokolls die Artikel 10, 13 und 14 sinngemäß.
(4) Für Änderungen der Protokolle gelten entsprechend die Absätze 1 bis 3.

Artikel 12

Unterzeichnung und Ratifizierung

(1) Dieses Übereinkommen liegt ab dem 7. November 1991 bei der Republik Österreich als Verwahrer zur Unterzeichnung auf.
(2) Das Übereinkommen bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung. Die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Verwahrer hinterlegt.
(3) Das Übereinkommen tritt drei Monate nach dem Tag in Kraft, nachdem drei Staaten ihre Zustimmung gemäß Absatz 2 ausgedrückt haben, durch das Übereinkommen gebunden zu sein.
(4) Für jeden Unterzeichnerstaat, der später seine Zustimmung gemäß Absatz 2 ausdrückt, durch das Übereinkommen gebunden zu sein, tritt es drei Monate nach Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde in Kraft.

Artikel 13

Kündigung

(1) Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen jederzeit durch eine an den Verwahrer gerichtete Notifikation kündigen.
(2) Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats wirksam, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer folgt.

Artikel 14

Notifikationen

Der Verwahrer notifiziert den Vertragsparteien und Unterzeichnerstaaten a) jede Unterzeichnung, b) jede Hinterlegung einer Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde, c) jeden Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens nach Artikel 12, d) jede nach Artikel 1 Absätze 2 und 3 abgegebene Erklärung, e) jede nach Artikel 13 vorgenommene Notifikation und den Zeitpunkt, zu dem die Kündigung wirksam wird. Zu Urkund dessen haben die hiezu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben. Geschehen zu Salzburg am 7. November 1991 in deutscher, französischer, italienischer und slowenischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Staatsarchiv der Republik Österreich hinterlegt wird. Der Verwahrer übermittelt den Unterzeichnerstaaten beglaubigte Abschriften. Anlage: Anwendungsbereich des „Übereinkommens zum Schutz der Alpen (Alpenkonvention)“ im Sinne des Artikels 1 Absatz (1).

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

Folgende kreisfreie Städte und Landkreise zählen zum Bayerischen Alpenraum: Kreisfreie Städte: Kempten (Allgäu) Kaufbeuren Rosenheim Landkreise: Lindau (Bodensee) Oberallgäu Ostallgäu Weilheim-Schongau Garmisch-Partenkirchen Bad Tölz-Wolfratshausen Miesbach Rosenheim Traunstein Berchtesgadener Land

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IN DER FRANZÖSISCHEN REPUBLIK

Der Alpenraum umfaßt gemäß Erlaß Nr. 85-997 vom 20. September 1985 im Bereich der Südalpen: – das Departement Alpes-de-Haute-Province, – das Departement Haute-Alpes, – die Kantone, deren Gebiete in den Departements Alpes Maritimes vollständig oder teilweise als Berggebiete klassifiziert sind, mit Ausnahme der Gemeinden Menton und Roquebrune-Cap-Martin, sowie der Departements Var und Vaucluse, – sowie der Bezirk Barjois im Departement Var und der Kanton Cadenet im Departement Vaucluse. Gemäß Erlaß Nr. 85-996 vom 20. September 1985 im Bereich der Nordalpen: – das Departement Savoie, – das Departement Haute-Savoie, – den Bezirk Grenoble im Departement Isere, den Kanton Saint-Geoire-en-Valdaine sowie die vollständig oder teilweise als Berggebiete klassifizierten Gemeinden der Kantone Pontde-Beauvoisin und Virieu-sur-Bourbre, und im Departement Dröme – den Bezirk Die und die Kantone der Bezirke Nyons und Valence mit den vollständig oder teilweise als Berggebiet klassifizierten Teilen, mit Ausnahme der Kantone Crest-Nord und Sud, Bourg-de-Peage und Chabeuil, in denen die Berge auf die als vollständig oder teilweise als Berggebiet klassifizierten Gemeinden beschränkt ist.

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IN DER REPUBLIK SLOWENIEN

Verzeichnis der Gemeinden Dravograd Idrija Jesenice Mozirje Radije ob Dravi Radovljica Ravne na Koroskem Siovenj Gradec Skofia Loka Tolmin Trzic Ruse Verzeichnis der Lokalgemeinschaften in Teilen der Gemeinden Ajdovscina Adjovscina Budanje Col Crnice Dolga Poljana Gojace Gradisce pri Vipavi Kamnje – Potoce Lokavec Lozice Otlica – Kovk Podkraj Podnanos Predmeja Skrilje Stomas Vipava Vrhpolje Vrtovin Zapuze Kamnik Crna pri Kamniku Godic Kamniska Bistrica Mekinje Motnik Nevlje Sela pri Kamniku Srednja vas pri Kamniku Smartno v Tuhinju Spitalic Tuhinj Kranj Bela Golnik Gorice Grad Jezersko Kokra Olsevek – Hotemaze Preddvor Trstenik Ljuhljana – Vic Rudnik Crni Vrh Polhov Gradec Logatec Hotedrscica Rovte Tabor Logatec Trate Vrh nad Rovtami Nova Gorica Avce Banjsice Cepovan Deskle – Anhovo Dobrovo v Brdih Nova Gorica Grgar Grgarske Ravne Kal nad Kanalom Kambresko Kanal oh Soci Kojsko Levpa Lig Lokovec Lokve Medana Osek – Vitovlje Ozeljan Ravnica Rocinj Solkan Trnovo Postojna Bukovje Landol Planina Razdrto Studeno Smihel pod Nanosom Veliko Ubeljsko Slovenska Bistrica Alfonz Sarh Impol Kebelj Oplotnica Pohorski Odred Preloge Smartno na Pohorju Tinje Zgornja Loznica Zgornja Polskava Slovenske Konjice Gorenje pri Zrecah Resnik Skomarje Slovenske Konjice Stranice Vitanje Zrece Velenje Bele Vode Ravne Topolsica Zavodnje Maribor Fram Hoce Limbus Pekre Radvanje Razvanje Reka Pohorje Slivnica

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IN DER ITALIENISCHEN REPUBLIK

REGIONE PROVINCIA LIGURIA Imperia PIEMONTE Torino Cuneo Vercelli Novara REGIONE AUTONOMA VALLE D'AOSTA LOMBARDIA Varese Como Sondrio Bergamo Brescia PROVINCIA AUTONOMA DI TRENTO PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO VENETO Verona Vicenzua Treviso Belluno REGIONE Udine AUTONOMA FRIULI Pordenone V.G. Gorizia

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IM FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN

Das gesamte Fürstentum Liechtenstein

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

Bundesland VORARLBERG alle Gemeinden Bundesland TIROL alle Gemeinden Bundesland KÄRNTEN alle Gemeinden Bundesland SALZBURG Salzburg (Stadt) Bezirk Hallein Abtenau Adnet Annaberg im Lammertal Golling an der Salzach Hallein Krispl Kuchl Oberalm Puch bei Hallein Rußbach am Paß Gschütt Sankt Koloman Scheffau am Tennengebirge Vigaun Bezirk Salzburg-Umgebung Anif Ebenau Elsbethen Eugendorf Faistenau Fuschl am See Grödig Großgmain Hallwang Henndorf am Wallersee Hintersee Hof bei Salzburg Koppl Neumarkt am Wallersee Plainfeld Sankt Gilgen Strobl Thalgau Walls-Siezenheim Bezirk Sankt Johann im Pongau Altenmarkt im Pongau Bad Hofgastein Badgastein Bischofshofen Dorfgastein Eben im Pongau Filzmoos Flachau Forstau Goldegg Großarl Hüttau Hüttschlag Kleinarl Mühlbach am Hochkönig Pfarrwerfen Radstadt Sankt Johann im Pongau Sankt Martin am Tennengebirge Sankt Veit im Pongau Schwarzach im Pongau Untertauern Wagrain Werfen Werfenweng Bezirk Tamsweg Göriach Lessach Mariapfarr Mauterndorf Muhr Ramingstein Sankt Andrä im Lungau Sankt Margarethen im Lungau Sankt Michael im Lungau Tamsweg Thomatal Tweng Unternberg Weißpriach Zederhaus Bezirk Zell am See Bramberg am Wildkogel Bruck an der Großglocknerstraße Dienten am Hochkönig Fusch an der Großglocknerstraße Hollersbach im Pinzgau Kaprun Krimml Lend Leogang Lofer Maishofen Maria Alm am Steinernen Meer Mittersill Neukirchen am Großvenediger Niedernsill Piesendorf Rauris Saalbach-Hinterglemm Saalfelden am Steinernen Meer Sankt Martin bei Lofer Stuhlfelden Taxenbach Unken Uttendorf Viehhofen Wald im Pinzgau Weißbach bei Lofer Zell am See Bundesland OBERÖSTERREICH Bezirk Gmunden Altmünster Bad Goisern Bad Ischl Ebensee Gmunden Gosau Grünau im Almtal Gschwandt Hallstatt Kirchham Obertraun Pinsdorf Sankt Konrad Sankt Wolfgang im Salzkammergut Traunkirchen Scharnstein Bezirk Kirchdorf an der Krems Edlbach Grünburg Hinterstoder Inzersdorf im Kremstal Micheldorf in Oberösterreich Molln Oberschlierbach Rosenau am Hengstpaß Roßleithen Sankt Pankraz Spital am Pyhrn Steinbach am Ziehbach Steinbach an der Steyr Vorderstoder Windischgarsten Bezirk Steyr-Land Gaflenz Garsten Großraming Laussa Losenstein Maria Neustift Reichraming Sankt Ulrich bei Steyr Ternberg Weyer Land Weyer Markt Bezirk Vöcklabruck Attersee Aurach am Hongar Innerschwand Mondsee Nußdorf am Attersee Oberhofen am Irrsee Oberwang Sankt Georgen im Attergau Sankt Lorenz Schörfling am Attersee Seewalchen am Attersee Steinbach am Attersee Straß im Attergau Tiefgraben Unterach am Attersee Weißenkichen im Attergau Weyregg am Attersee Zell am Moos Bundesland NIEDERÖSTERREICH Waidhofen an der Ybbs (Stadt) Bezirk Amstetten Allhartsberg Ertl Hollenstein an der Ybbs Opponitz Sankt Georgen am Reith Sankt Peter in der Au Seitenstetten Sonntagberg Ybbsitz Bezirk Baden Alland Altenmarkt an der Triesting Bad Vöslau Baden Berndorf Enzesfeld-Lindabrunn Furth an der Triesting Heiligenkreuz Hernstein Hirtenberg Klausen-Leopoldsdorf Pfaffstätten Pottenstein Sooß Weissenbach 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LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT

Kanton Abgrenzung APPENZELL RHODES EXTERIEURES/ Ganzer Kanton Appenzell Ausserrhoden APPENZELL AUSSERRHODEN APPENZELL RHODES INTERIEURES/ Ganzer Kanton Innerrhoden APPENZELL INNERRHODEN BERNE/BERN Amtsbezirke / Frutigen Niedersimmental Obersimmental Saanen Schwarzenburg nur Gemeinden Guggisberg, Rüschegg Signau nur Gemeinden Schangnau, Röthenbach Thun FRIBOURG/FREIBURGBezirkeLa Gruyere Sensenur Gemeinde Plaffeien GLARIS/GLARUSGanzer Kanton Glarus GRISONS/GRAUBÜNDEN Ganzer Kanton Graubünden LUCERNE/LUZERN AmtLuzern Entlebuch NIDWALD/NIDWALDENGanzer Kanton Nidwalden OBWALD/OBWALDENGanzer Kanton Obwalden URI/URIGanzer Kanton Uri ST. GALL/ST. GALLENBezirke Unterrheintal Oberrheintal Werdenberg Sargans Gaster Obertoggenburg SCHWYZ/SCHWYZGanzer Kanton TESSIN/TESSINGanzer Kanton VAUD/WAADT Bezirke Aigle Pays-d'Enhaut Veveynur Gemeinden Montreux, Veytaux VALAIS/WALLISGanzer Kanton Wallis

LISTE DER ADMINISTRATIVEN EINHEITEN DES ALPENRAUMES IM

FÜRSTENTUM MONACO (Anm.: Das gesamte Fürstentum Monaco)

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