Vollziehungsverordnung zum Opferhilfegesetz (350.11)
Vollziehungsverordnung zum Opferhilfegesetz (350.11)
Vollziehungsverordnung zum Opferhilfegesetz
Vollziehungsverordnung zum Opferhilfegesetz (VV OHG) vom 28. Januar 1993 (Stand 1. März 2015) Der Kantonsrat des Kantons Obwalden erlässt, gestützt auf Artikel 3 Absatz 1, Artikel 9 Absatz 4, Artikel 16 Absatz 1 und Artikel 17 des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz) vom 4. Oktober 1991 1 ) und Artikel 72 Ziffer 2 der Kantonsverfassung vom 19. Mai 1968 2 ) , als Vollziehungsverordnung: 1. Beratung
Art. 1
Beratungsstellen 1 Der Regierungsrat bezeichnet die Beratungsstellen, die Opferhilfe im Sinne des Bundesgesetzes über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opfer hilfegesetz) leisten oder vermitteln. Er regelt die Einzelheiten. * 2 Er kann die Aufgabe privaten oder öffentlich-rechtlichen Institutionen des Kantons oder anderer Kantone übertragen. Er kann zu diesem Zweck Verträge und Verwaltungsvereinbarungen abschliessen.
Art. 2
Kostentragung 1 Die Kosten gemäss Art. 3 des Opferhilfegesetzes werden nach Abzug der Finanzhilfe des Bundes vom Kanton getragen. * 2 Die Abrechnung mit den Beratungsstellen erfolgt über das kantonale Sozialamt. * 3 Das zuständige Departement kann den Beratungsstellen Kostenvor schüsse gewähren. 1) SR 312.5 GDB 101.0 OGS 1993, 75