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Verordnung über die kriminalpolizeiliche Aufgabenteilung (551.101)

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Verordnung über die kriminalpolizeiliche Aufgabenteilung (551.101)

Verordnung über die kriminalpolizeiliche Aufgabenteilung

1 Verordnung über die kriminalpolizeiliche Aufgabenteilung
551.101 Verordnung über die kriminalpolizeiliche Aufgabenteilung (vom 6. Juli 2005)
1 Der Regierungsrat, gestützt auf §
35 Abs.
1 lit. a des Polizeiorganisationsgesetzes (POG) vom 29. November 2004
2 , beschliesst: I. Begriffe
Komplexe
Strafrechtsfälle

§ 1.

1 Ein komplexer Strafrechtsfall im Sinne von §
13 Abs. 2 POG liegt bei den nachfolgenden Delikten vor: a. Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben
1. Vorsätzliche Tötung (Art. 111 StGB
3 ),
2. Mord (Art. 112 StGB),
3. Totschlag (Art. 113 StGB),
4. Tötung auf Verlangen (Art. 114 StGB),
5. Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord (Art. 115 StGB),
6. Kindestötung (Art. 116 StGB),
7. Strafbarer Schwangerscha ftsabbruch (Art. 118 StGB),
8. Schwere Körperverletzung (Art. 122 StGB),
9. Fahrlässige Tötung (Art.
117 StGB) im Bere ich der medizini schen Kunstfehler,
10. Körperverletzung (Art. 122–12
5 StGB) im Bereich der medizi nischen Kunstfehler, b. Strafbare Handlungen gegen das Vermögen
1. Qualifizierter Diebstahl (Art. 139 Ziff. 2 und 3 StGB),
2. Raub (Art.
140 StGB) in folgenden Fällen: bandenmässiger Raub; Raub mit Körperverletzungs- oder Todesfolgen; Raub, bei dem eine Schusswaffe abgefeuert wurde,
3. Qualifizierte Erpressung (Art. 156 Ziff. 2–4 StGB) in folgenden Fällen: gewerbsmässige, fortgese tzte oder räuberische Erpres sung; Erpressung mit Androhung erheblicher Re chtsgutverlet zungen,
a. Nach
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